Liebe Trainer und Vereinsverantwortliche,

mittlerweile sind die Verordnungen wieder etwas gelockert worden, so dass wir das Hygienekonzept angepasst haben.
Dieses ist mit allen Jugendleitern der Ortsvereine abgestimmt worden. Wesentliche Änderungen sind:

- eine Trainingsgruppe darf jetzt bis zu 10 Personen umfassen
- Die Trainingsfläche muss so bemessen sein, dass pro Person mindestens 40 Quadratmeter zur Verfügung stehen

Es dürfen mehrere Trainingsgruppen einer Mannschaft parallel trainieren, so dass jetzt eine komplette Mannschaft wieder gleichzeitig trainieren kann (theoretisch könnten bis zu fünzehn 10er Gruppen (=150 Personen) gleichzeitig trainieren.
Um ausreichend Sicherheit zu gewährleisten und praktischen Gründen sollte je Mannschaft eine Platzhälfte zur Verfügung stehen.

Die Gruppen können je nach Mannschaftsgröße gebildet werden, z.B.

- bei einer Mannschaftsgröße von 16 Personen parallel 4 Trainingsgruppen a 4 Personen oder 2 Trainingsgruppen a 8 Personen
- bei einer Mannschaftsgröße von 10 Personen parallel 2 Trainingsgruppen a 5 Personen oder eine 10er Gruppe
- bei einer Mannschaftsgröße von 22 Personen parallel 2 Trainingsgruppen a 8 Personen + 1 Trainingsgruppen a 6 Personen etc.

Der Trainer gehört dann zur Trainingsgruppe, wenn er mittrainiert. Er gehört nicht zur Gruppe, wenn er außerhalb der Trainingsgruppe steht und instruiert.

Bitte weist alle noch einmal darauf hin, bei der Ankunft- und Abfahrt Ansammlungen im Eingangsbereich zu vermeiden und Abstand zu halten. Kontaktübungen sind immer noch verboten. Zusätzlich müssen weiterhin alle Hygieneregeln eingehalten werden.

Das neue Konzept wird auf der Internetseite veröffentlich und ersetzt das alte Konzept. Eine neue Unterschrift der Eltern und Teilnehmer ist nicht notwendig. Es müssen weiterhin die Trainingslisten gepflegt werden und jeweils zum Wochenende dem V dem verantwortlichen Hygienebeauftragten übermittelt werden.

 

Euch noch mal ein dickes Dankeschön, dass Ihre diese Vorgehensweise so toll mittragt und umsetzt !

Das Hygienekonzept der Jugend des SV Zeutern

application/pdf Hygienekonzept_Zeutern-Jugend.pdf (547,5 KiB)

Hygienebeauftragter Ralf Schade, 0172/3236260

B-Mädchen (VL - JG 1999-2001): SG Hohensachsen - SV Zeutern (Kooperation mit FCÖ) 2:3 (1:0)

Am frühen Sonntagmorgen reisten Coach Joachim Reichert und seine Amazonen zum schweren Auswärtsspiel nach Hohensachsen. Die Gastgeberinnen hatten im vergangenen Oktober das Hinspiel in Zeutern verdient mit 2:1 gewonnen und bei inzwischen bereits drei mehr ausgetragenen Verbandsligabegegnungen als Tabellendritter acht Punkte Vorsprung vor dem Tabellenfünften SV Zeutern. Als damit Favorit ins Spiel gestartet, sahen sich die Gastgeberinnen in den ersten knapp 20 Minuten aber eher in der Rückwärtsbewegung anstelle selbst Akzente zu setzen. Unser Team trug einige gute Angriffe nach vorne und kam auch zu der einen oder anderen vielversprechenden Aktion vor dem gegnerischen Tor, ein echter Torabschluss wollte aber noch nicht gelingen. Überraschend dann das 0:1, als unsere Defensive unaufmerksam war und Hohensachsen mit seinem ersten ernstzunehmenden Vorstoß gleich in Führung ging (19.). Unsere Mädels bekamen nun etwas Angst vor der eigenen Courage und der SCH dadurch Oberwasser. Mit Kampf und Geschick vermied unsere Mannschaft weiteres Unheil und es ging so mit einem 0:1-Rückstand in die Halbzeitpause. Nach Wiederanpfiff blieb Hohensachsen die spielbestimmende Mannschaft, konnte aber wie unser Team Anfang der 1. Hälfte kein weiteres Kapital daraus schlagen. Dafür umgekehrte Vorzeichen: dieses Mal schlugen unsere Mädchen zu: Laura schlug ca. 25 Meter vor dem Tor eine Freistoßflanke, Aline verlängerte den Ball zu Jenny und diese drückte das Leder mit dem Knie über die Torlinie: 1:1 (57.). Unsere Mannschaft begegnete den Gastgeberinnen nun wieder auf Augenhöhe, musste in der 65. Minute nach einem schönen Spielzug der Heimmannschaft aber wieder einen Gegentreffer hinnehmen: 1:2. Coach Joachim stellte taktisch um, zog Annalena in eine Vierererkette zurück und ließ auch Maral leicht defensiver agieren. Bei einem Rückstand ein probates Mittel? Und ob! Unser Team setzte aus der neuen Grundordnung heraus gezielte Nadelstiche gegen die offensiv ausgerichteten Gastgeberinnen und wurde mit einem Doppelschlag belohnt: zunächst setzte sich Maral im Zusammenspiel mit ihren Kameradinnen durch und erzielte aus spitzem Winkel den sehenswerten Ausgleich (69.). Zwei Minuten später überlupfte sie die herauseilende Torhüterin gar zur erstmaligen Führung: 3:2. Die Gangart wurde nun intensiviert und Annalena musste leider verletzt ausscheiden (Gute Besserung!). Nur mit einer Ersatzspielerin angereist und zudem der einen oder anderen angeschlagenen Spielerin im Kader, besaß Trainer Joachim nun keine Wechseloption mehr. Umso größer darf heute das Lob für unsere Spielerinnen, für unsere Mannschaft (!), ausfallen. Hatte zuletzt der Zusammenerhalt einen kleinen Einbruch erlitten, so kämpften alle vorbildlich, mit Leidenschaft und eben jede für jede. Das war wieder unser Team, das waren wieder unsere Mädels – so macht es nicht nur ihnen sondern auch ihren Fans großen Spaß. Weiter so! Der gegnerische Trainer wählte nach Spielschluss die leider nicht gerade respektvollen Worte „Außer der Maral hat von denen doch keine was gekonnt“, schien damit aber zugleich die Verantwortung für die Niederlage zu übernehmen, denn bei einem 11 gegen nur 1 hätte man doch eigentlich gewinnen müssen. Unsere Mannschaft konnte mit diesem Sieg den Rückstand auf vor allem Platz 4, den nun das mit drei Spielen mehr ausgestattete Hohensachsen innehat, auf fünf Punkte verkürzen. Vielleicht geht noch was nach oben, unserem Team wäre es zu gönnen.

 

Spielerinnen (Tore): Ricarda Weser (TW), Laura Drexler, Emily Wagner, Jacqueline Hertl, Nathalie Lehner, Annalena May, Stefanie Schleweis, Jenny Wagner (1), Maral Artin (2), Aline Hertl, Marleen Heitlinger, Carolin Andrashazi.

 

E.W.

Verbandsliga B-Juniorinnen

B-Mädchen (VL – JG 1999-2001): KSC II - SV Zeutern (Kooperation mit FCÖ) 7:4 (1:3)

 

Die erste Verbandsligabegegnung im neuen Jahr nahm einen absolut sonderlichen Verlauf. 45 von 80 Minuten war der als klarer Favorit gestartete ungeschlagene Tabellenführer aus Karlsruhe (bisher 6 Siege, 1 Remis, 19:4 Tore, 2:0-Hinspielsieger) dem Herausforderer aus Zeutern (3 S, 4 N, 16:11 Tore) unterlegen und lag noch schmeichelhaft mit nur 1:4 im Hintertreffen. Sonderliche Schiedsrichterentscheidungen und ein starker Leistungsabfall unserer Mädchen führten dann doch noch zu einer bitteren 4:7-Niederlage.

 

Im 11-gegen-11 startete unsere Mannschaft stark, ohne Ehrfurcht vor dem „großen“ Namen KSC und war nach vier Minuten bereits drei Mal zum KSC-Tor vorgedrungen, leider jedoch ohne zwingenden Torabschluss. Und es ging so weiter: 8. Minute nach Balleroberung im Mittelfeld schneller Spielzug über Jenny und Maral, die jedoch kurz vor dem Strafraum noch abgedrängt wurden. Auch zwei folgende Eckbälle brachten noch nichts Zählbares ein. 10. Minute: Jennys Torabschluss fliegt knapp am Tor vorbei. Unsere Mädels schienen ein regelrechtes Feuerwerk abbrennen zu wollen. Laufbereitschaft, Engagement, Spielfreude, Einsatz: vorbildlich, sodass sich die mitgereisten Fans schon Gedanken machten, ob dieses Niveau über 80 Minuten gehalten werden kann. In Minute 11 war es dann soweit: Eckball Maral, Marleen verlängerte per Kopf in den Rückraum und Steffi traf aus 16 Metern flach ins lange Eck zum verdienten 1:0. Vier Minuten später jedoch der Ausgleich, als der KSC spielerisch gut über rechts vorgedrungen war und unserer Keeperin Ricarda zum 1:1 keine Chance ließ. Zwischenzeitlich hatten die Gastgeberinnen leichtes Oberwasser und kamen zu zwei weiteren Möglichkeiten (19. Ball nach Zweikampf Stürmerin/Laura knapp am Tor vorbei, 25. Ricarda klärt nach Pass in die Tiefe per Fußabwehr). Die eines KSC nicht angemessenen schlechten Platzverhältnisse ließen wiederholt Spielerinnen umknicken, Laura musste zwischenzeitlich gar verletzt das Feld verlassen. In der 29ten entschied die bis dahin aufmerksam leitende Schiedsrichterin nach Foul an Marleen auf Elfmeter, welchen Maral sicher zum 2:1 verwandelte. Zwischen Minute 32 und 38 drei gefährliche Standardsituationen durch Maral. Bei zwei Freistößen flog das Leder jeweils noch knapp am Tor vorbei; Versuch Nr. 3 saß jedoch, der hier Eckball wurde direkt verwandelt: 3:1. Nur in der Nachspielzeit kam der sichtlich irritierte KSC noch zum Hauch einer Chance. Zwischenfazit der ersten 40 Minuten: Topleistung unserer Mannschaft, eine aufmerksame, gerecht pfeifende Schiedsrichterin, verdiente 3:1-Führung!

 

Kaum lief die 2. Hälfte, gar das 4:1: Spielzug über rechts, langer Ball zunächst an die Torlatte, Nachschuss Aline – Tor (43.). 4:1-Führung beim Tabellenführer, wer hätte das gedacht! Ein zunächst vermeintlich noch kleiner Rückschlag in Minute 45, als der KSC nach einem Gegenzug über links ins lange Toreck zum 2:4-Anschlusstreffer abschloss. Die Gastgeberinnen entwickelten nun plötzlich mehr Druck und kamen nach einem Eckball zu ungehindert zum 3:4 (55.). Nur zwei Minuten später kam Maral nach einem glasklaren Foulspiel im gegnerischen Strafraum zu Fall. Statt dem fälligen Elfmeterpfiff Konter des KSC über rechts, Hereingabe, Verlängerung ins lange Toreck, 4:4 (57.) Binnen nur 12 Minuten also anstatt 4:1 nun ein 4:4-Unentscheiden. Die Schiedsrichterin verlor zunehmend ihre in Hälfte 1 noch so klare Linie, unsere Mädels hatten auch deshalb jetzt mit ihren Nerven zu kämpfen. Ein ums andere Mal wurden sie nun überlaufen. Es gelang nicht mehr, konsequent zu verteidigen, Zweikämpfe wurden eher nur noch halbherzig geführt, unseren Mittelfeldakteuren gingen zunehmend die Körner aus. Zudem spielte auch noch die „Unparteiische“ ein zweites Mal Schicksal: nach dem bereits nicht geahndeten Elfer kurz vor dem 4:4 ließ sie es nun zu, dass die gut parierende Ricarda den fest in ihren Händen haltenden Ball herausgeschlagen bekam. Der von allen Beteiligten und Zuschauern überfällige Pfiff blieb aus und es stand 4:5 (65.). Spätestens jetzt fiel es vielen schwer, die weiteren Entscheidungen als neutral und gleichgewichtet anzuerkennen. Es lief nur noch wenig zusammen, die Begleiterscheinungen nagten am Selbstbewusstsein unserer Mädchen und der KSC hatte so in der Folge leichtes Spiel, um noch zwei weitere Treffer zu erzielen: 74. Angriff durch Mitte, zwei Mal nicht energisch genug geklärt: 4:6, 76. KSC über rechts, Ball eher glücklich vors SVZ-Tor: 4:7.

 

Schlussfazit: Nach einer absoluten Topleistung in Hälfte 1, wohlgemerkt auch von der Schiedsrichterin, verpassten es unsere B-Juniorinnen in der 2. Hälfte eine 4:1-Führung nach Hause zu bringen. Der KSC wurde immer stärker, unsere Kondition und die Schiedsrichterin dagegen immer schwächer. Folge war eine 4:7-Niederlage. Diese und vor allem ihr Zustandekommen sind bitter, doch jetzt gilt es wieder aufzustehen, zusammenzuhalten, die letzten 35 Minuten keineswegs zu vergessen (denn auch Kritik bringt weiter!), vor allem aber die erstklassigen 45 Minuten in guter Erinnerung zu behalten. Denn diese haben einmal mehr bewiesen, welch großes Potential in dieser Mannshaft steckt!

 

Spielerinnen (Tore): Ricarda Weser (TW), Laura Drexler, Emily Wagner, Jacqueline Hertl, Nathalie Lehner, Annalena May, Stephanie Schleweis (1), Aline Hertl (1), Maral Artin (2), Jenny Wagner, Marleen Heitlinger, Clarissa Magel, Kristina Klophaus, Roseanne Weser, Carolin Andrashazi.

 

A.H./E.W.

Badische Futsalmeisterschaften 2016

B-Mädchen (JG 1999-2001): 5. Platz bei Badischer Futsalmeisterschaft!

Vorrunde: SV Zeutern (Kooperation mit FCÖ) - TSG 1899 Hoffenheim 1:2, - SVK Büchig 0:1, - ASV Hagsfeld 1:0. Spiel um Platz 5: - TSV Tauberbischofsheim 7:6 n.S.

 

Der gleiche Jahrgang wiederholte seinen Coup von vor zwei Jahren im noch C-Jugendalter und zog erneut in die Endrunde um die Badische Futsalmeisterschaft ein. Bereits die Qualifikation hierfür war ein Riesenerfolg, war es doch in diesem Jahr besonders schwer, in den Kreis der besten Acht aus ganz Nordbaden zu kommen: die 38 teilnehmenden Mannschaften waren auf 6 Vorrundengruppen verteilt. In ihrer Gruppe hatten unsere Amazonen nur hauchdünn und äußerst unglücklich Platz 1 und damit die Direktqualifikation verpasst, belegten aber in der Endabrechnung den besten zweiten Platz, der ebenfalls zur Teilnahme an der Endrunde in Walldürn berechtigte. Im dortigen Odenwald musste man auf wichtige Stammkräfte wie Keeperin Ricarda und Kapitänin Laura verzichten und erwischte in der Vorrunde auch noch eine Hammergruppe und einen Hammerauftaktgegner: Niemand geringeres als die B-Juniorinnen-Bundesligamannschaft der TSV Hoffenheim stand uns auf dem Parket gegenüber und schnell lagen wir nach vier Minuten mit 0:2 im Rückstand. Drohte eine Kanterniederlage? Pustekuchen, denn unsere Girls um Jugendnationalspielerin Maral stemmten sich dem absoluten Turnierfavoriten vorbildlich entgegen und kamen in der 9. Minute durch Aline gar zum 1:2-Anschlusstreffer. Letztendlich blieb es beim insgesamt verdienten 2:1-Sieg für „Hoffe“, doch hätte bei entschlossenerem Torabschluss durchaus eine Sensation in der Luft liegen können. Allerspätestens in der Nachbetrachtung eine klasse Leistung unserer Mädels, sicherte sich Hoffenheim doch später souverän den Badischen Hallentitel. Im 2. Spiel traf man auf den SVK Büchig, der durch seine starke Mädchenfußballarbeit bekannt ist und als Art Geheimfavorit nach Waldürn gereist war. Unser Team war den Büchigerinnen mehr als nur ebenbürtig und besaß gute Chancen, um diese Begegnung für sich verbuchen zu können. Die gegnerische Torhüterin bewahrte ihr Team mit zwei Glanzparaden vor einem Rückstand, Maral scheiterte zudem gleich zwei Mal am Pfosten. Büchig konnte dagegen im Nachschuss zum glücklichen 1:0-Sieg einnetzen. Im abschließenden Vorrundenspiel rang man Hagsfeld verdient mit 1:0 nieder, den goldenen Treffer erzielte Maral durch einen Sechsmeter. Hätte man Büchig mit mehr Glück einen Punkt abgetrotzt, wäre man gar im Halbfinale gestanden, so traf man nun immerhin im Spiel um Platz 5 auf den TSV Tauberbischofsheim. Stefanie brachte uns mit 1:0 in Front und unsere heutige Keeperin Jacqueline verteidigte zunächst mit einer Glanzparade diese Führung. Durch eine Unaufmerksamkeit fiel doch noch der Ausgleich, welcher ein Nachsitzen im Sechsmeterschießen bedeutete. Nach je drei Schützinnen bestand weiterhin Gleichstand. Die gleichen Spielerinnen traten nochmals an, nun mit besserem Ende für uns: Endstand 7:6 n.S. Platz 5 wie vor zwei Jahren: unsere Mädchen bestätigten, dass sie mit diesem Jahrgang zu den besten Hallenteams in ganz Nordbaden gehören! Zu dieser Leistung gratulieren wir der Mannschaft und Trainer Joachim Reichert recht herzlich!

 

Spielerinnen (Tore): Jacqueline Hertl (TW/2), Maral Artin (3), Jenny Wagner, Stefanie Schleweis (1), Aline Hertl (3), Annalena May, Emily Wagner.

 

L.W./E.W.